Heuchelberg

Keuperhänge prägen die Weinlandschaft an Lein und Zaber: Keuper in Reinstform, Ausgangsmaterial für tiefgründige Weinbergsböden mit einem großen Vorrat an Calcium, Kalium und Magnesium. Passend zu Rebsorten wie zum Beispiel dem Lemberger, ist die Bodenfarbe meist rötlich mit leichten Blautönen, an den Talflanken tritt teilweise gelblicher Löß hinzu. Oberhalb der Rebhänge wird die Gipskeuperformation von den härteren Schichten des Schilfsandsteins abgelöst.

Aufgewitterter Fels zeigt sich in Form quarzhaltiger Steine zwischen Rieslingreben, zerriebene Steinbrocken dienen als Sandbeimengung zur idealen Auflockerung des Bodens. Interessant im Detail, markant im Großen. Letzteres zeigt der Blick aus der Ferne: Wie ein Rebengebirge schiebt sich der Heuchelberg in die weite Tallandschaft des Neckartals. Einst diente seine Ostflanke auch als wichtige Landmarke: Hoch über den Weinbergen kontrollierte die Heuchelberger Warte die Grenze Württembergs.

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